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13F Internationaler Frauentag 1911 - 2011

Ring, 1010 Wien

Im Jahr 1893 lud die Frauenrechtskämpferin und „erste Politikerin“ Österreichs Adelheid Popp (1869-1939) Arbeiterinnen erstmals zu einer Frauenwahlrechtsveranstaltung ein und es sollten viele weitere Versammlungen folgen.

Im Jahr 1911 fand der erste Internationale Frauentag in Wien statt. 20.000 Frauen demonstrierten am Ring, Rednerinnen waren u.a. Adelheid Popp, die Frauenrechtlerin Therese Schlesinger (1863-1940), die Mitarbeiterin der Reichsgewerkschaftskommission Anna Boschek (1874-1957) und die Organisatorin des ersten Frauenstreiks 1893 Amalie Seidel (1876-1952).

Sie forderten nicht nur das Frauenwahlrecht, das Männerwahlrecht war bereits 1907 eingeführt worden, sondern auch den Schutz des Lebens und der Gesundheit der arbeitenden Frauen, genügend Lohn um Kinderarbeit zu vermeiden, gute Schulen, menschenwürdiges Dasein für Witwen und Waisen u.a.m.. Es sollte noch bis zum Jahr 1919 dauern, bis Frauen erstmals wählen durften. Zum 100. Jahrestag im Jahr 2011 schlossen sich 170 Organisationen, darunter auch die ÖGB-Frauen, zusammen. Rund 15.000 Demonstrant_innen zogen vom Schwarzenbergplatz bis zum Parlament. Die Forderung nach „Gleicher Lohn für gleichwertige Leistung“ ist nach wie vor aufrecht.


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Plakat: den Frauen ihr Recht

von Karl Maria Stadler (1888 - nach 1943) - Scan from an old book, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6372383

Adelheid Popp spricht vor einer Versammlung arbeitsloser Frauen in den wiener Drei-Engel-Sälen

von © ÖGB Fotoarchiv

Adelheid Popp spricht vor einer Versammlung arbeitsloser Frauen in den wiener

von © ÖGB Fotoarchiv